Wissenschaft & Forschung in den österreichischen Partnerregionen

Wien. Die günstige Position der Stadt als Forschungs- und Technologiestandort im Herzen Europas wird durch Wiens Kompetenzbereiche, zu denen etwa Life Sciences (Biotechnologie und Arzneimittel), Mathematik, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Creative Industries sowie die Automobil-, Verkehrs- und Logistiksektoren zählen, noch weiter verstärkt. Wien beherbergt eine beeindruckende Vielfalt an Forschungseinrichtungen: neun öffentliche und sechs private Universitäten, sechs Fachhochschulen und ca. 1.000 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Niederösterreich. Der unternehmerische Erfolg Niederösterreichs beruht auf einer großen Anzahl innovativer Firmen. 185 technologieorientierte Einrichtungen profitieren von den Vorteilen, die Niederösterreich als innovativer europäischer High-Tech-Standort bietet. Angelpunkte internationaler Forschung und Ausbildung im Unternehmenssektor sind an den drei Technopolen Krems (Biotechnologie und regenerative Medizin), Tulln (Agrarbiotechnologie und Umweltbiotechnologie) und Wiener Neustadt (Materialien- Verfahrens- und Chemietechnik, Medizintechnik, Sensorik-Aktorik und Oberflächen) angesiedelt. Wichtige Wissenschafts- und Technologieproduzenten sind die Donauuniversität Krems, die FH Wiener Neustadt und das AIT (Austrian Institute of Technology) in Seibersdorf.

Burgenland. Mit der burgenländischen Technologieoffensive und der damit verbundenen Errichtung der Technologiezentren – seit 1997 konnten sechs hochmodern ausgestattete Technologiezentren in Neusiedl am See, Eisenstadt, Neutal, Pinkafeld, Güssing und Jennersdorf errichtet werden – wurden im Burgenland Ansatzpunkte für eine zukünftige Entwicklung in zukunftsorientierten Branchen des sekundären bzw. tertiären Sektors geschaffen (z.B. IKT, Elektronik, Biotechnologie, Umwelttechnik). Das Europäische Zentrum für Erneuerbare Energie in Güssing ist zu einem bedeutenden, internationalen Netzwerkknoten geworden und ist Impulsgeber für die stark technologie- und innovationsorientierte Entwicklung der Region. Anknüpfungspunkte für die weitere Entwicklung sind Bauwirtschaft, Nahrungs- und Genussmittel, Elektrotechnik, Feinmechanik, Holz und Metallerzeugung.