Wirtschaftliches Zugpferd der Slowakei

Die Regionen Bratislava und Trnava stellen als Hauptstadtregion den am höchsten entwickelten Teil der Slowakei dar und spielen damit eine zentrale Rolle für die strategische Entwicklung des gesamten Landes. In den beiden Kreisen findet sich das höchste Bruttonationalprodukt pro Kopf, die niedrigste Arbeitslosenrate, das höchste monatliche Durchschnittseinkommen sowie die größte Dichte an wissenschaftlichen Forschungs- und Bildungsinstitutionen in der Slowakei. Die Regionen Bratislava und Trnava sind zudem das Hauptziel der in der Slowakei getätigten ausländischen Investitionen.

Zu den bedeutendsten internationalen Investoren gehören u.a. Volkswagen, Siemens, Whirlpool, Jacobs Suchard Figaro und IBM. In der Industrie dominieren der Automobilbau, die Herstellung von raffinierten bzw. petrochemischen Produkten sowie die Nahrungsmittelproduktion. Zusammen bieten die starke Konzentration von internationalen Direktinvestitionen, der hohe Standard der industriellen Produktion sowie die diversifizierte wirtschaftliche Basis günstige Voraussetzungen für eine technologie- und innovationsgetriebene Wirtschaftsentwicklung.

Die Bauwirtschaft hat zuletzt ebenfalls bewiesen, dass sie mit der Errichtung von Gebäuden mit gemischten Nutzungen und dem Wohnungsbau ein starkes Wachstum erzielen kann. Auch der Fremdenverkehr wurde zum bedeutenden Faktor der wirtschaftlichen Entwicklung, worin die sich positive Entwicklung der kleinen und mittleren Unternehmen, spezialisiert auf Handel und Dienstleistungen, wider spiegelt. Letztlich profitieren die Kreise Bratislava und Trnava stark von ihrer geografischen Lage, die dem direkten Austausch mit hochentwickelten Regionen zugutekommt. Die ständige Intensivierung der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit und die Zunahme der Direktinvestitionen sind Ausdruck davon.