Wien, Niederösterreich und Burgenland: Starke Akteure im CENTROPE-Team

Wien. Aufgrund seines wirtschaftlichen Potentials zählt Wien zu Europas stärksten Städten. Innerhalb von CENTROPE erzeugt Wien über 40% des Bruttoinlandsprodukts der gesamten mitteleuropäischen Region (nach Eurostat-Daten aus dem Jahr 2007) und agiert damit als wirtschaftliche Drehscheibe mit einer Vielfalt von Dienstleistungs-, Finanz- und produzierenden Betrieben. Etwa 150 internationale Unternehmen haben ihre MOEL-Zentrale in der österreichischen Hauptstadt angesiedelt; dazu zählen auch weltweite Größen wie Hewlett Packard, Eli Lilly oder Siemens. Wichtige internationale Organisationen wie die UNO, UNIDO, IAEO oder OPEC haben ebenfalls ihren Sitz in Wien.

Niederösterreich. Niederösterreich profitiert von seiner Nähe zu den schnell wachsenden Märkten Mittel- und Osteuropas. Kleine und mittlere Unternehmen sind das Herz seiner Wirtschaft und genießen besonders im Lebensmittelsektor, in der Mechatronik und im Kunststoffbereich eine starke Position. Netzwerk- und Clusteraktivitäten fördern Innovation, Forschungskooperationen und Internationalisierung. Spezielle Cluster wurden für zukunftsorientierte Sektoren wie z.B. Kunststoffe, grüne Bautechnologien, Automobilbranche, Logistik und Lebensmittel geschaffen.

Burgenland. Burgenlands Wirtschaft wird nachhaltig gestärkt durch die Erschließung neuer Märkte, neuer Berufsbilder und neuer Arbeitsplätze und durch die Festigung einer Spitzenposition im Bereich Umwelt und Energie. Es verfügt über günstige Produktionsbedingungen für Energieerzeugung und Biowerkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, die in der Verpackungsindustrie, im Kosmetikbereich und in der Autoindustrie Verwendung finden. Einen weiteren wichtigen Aspekt der Wirtschaft bildet die Windenergie. Mit den 210 Windkraftanlagen können zwei Drittel des jährlichen Strombedarfs für das Burgenland erzeugt werden. Bis 2013 ist es das mittelfristige Ziel, völlige Stromautarkie zu erreichen.