Tschechische Republik

Südmähren und Brno: Eine wettbewerbsfähige und für Investoren attraktive Region

Die Region Südmähren mit dem Ballungsraum Brno ist eines der ältesten industriellen Zentren der Tschechischen Republik. Mit einem Pro-Kopf-Bruttoregionalprodukt knapp unter dem landesweiten Durchschnitt, aber überdurchschnittlichem Wachstum verfügt die Region über großes wirtschaftliches Potenzial. Industrie wie Landwirtschaft haben ihre Rolle für die Region Südmähren bewahren können. Kleinere Unternehmen im Maschinenbaubereich gewinnen an Bedeutung, und auch der Dienstleistungssektor befindet sich im Aufschwung.

In jüngster Vergangenheit hat sich die Zahl der Unternehmen in den Bereichen Computertechnik, Telekommunikation, Softwareentwicklung und anderen High-Tech-Branchen beträchtlich erhöht. Die Stadt Brno verzeichnet das zweithöchste Volumen ausländischer Direktinvestitionen in der Tschechischen Republik. Das bedeutendste Entwicklungsprojekt der Stadt, die Industriezone Brno „Černovická Terrasse“ zählt führende Unternehmen wie etwa Honeywell oder Bosch Rexroth zu seinen Mietern. Ein weiteres Projekt zur Förderung ausländischer Direktinvestitionen ist der Tschechische Technologiepark in Brno. Mit ihren hervorragenden Bildungsstandards verfügt die Region Südmähren über ein solides Fundament für die Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

Während die Bedeutung der Landwirtschaft für die tschechische Volkswirtschaft im Abnehmen begriffen ist, spielt sie in Südmähren noch immer eine signifikante Rolle: Mehr als die Hälfte der Region sind landwirtschaftlich genutzte Flächen; ein Großteil des Bodens ist Ackerland. Eine Besonderheit Südmährens ist der Weinbau, welcher europäisches Qualitätsniveau erreicht, wobei mehr als 90% der Weinbauflächen der Tschechischen Republik in der Region liegen. Hier findet man zahlreiche kleine Weinbauern und Weinkeller. Auch der Obst- und Gemüseanbau hat eine lange Tradition. Der Norden der Region ist von hoher Bedeutung für die Forst- und Holzwirtschaft.