Ausbau der Infrastruktur, Schutz der Umwelt

Als Teil von CENTROPE befinden sich die Regionen Bratislava und Trnava am Kreuzungspunkt von gesamteuropäischen Verkehrskorridoren. Die sich daraus ergebende Erreichbarkeit eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für eine vertiefte internationale Zusammenarbeit. Unter den Verkehrsträgern spielt die Bahn die wichtigste Rolle, gefolgt von der Straße, dem Flugverkehr und dem Schiffstransport auf der Donau.

Vor dem Hintergrund der positiven Rahmenbedingungen sind eine Modernisierung des Eisenbahn- und Straßennetzes, der Ausbau der Infrastruktur für Flugverkehr und Wasserstransport sowie die Stärkung des kombinierten Verkehrs weiterhin erforderlich. Nicht nur die Bevölkerung wird davon profitieren, auch für internationale Investoren ist eine entsprechende Verkehrsinfrastruktur ausschlaggebend. Daher wird die Infrastruktur – als unabdingbare Voraussetzung für eine positive Entwicklung der Region – mit einer langfristigen Perspektive ausgebaut.

Dies soll jedoch nicht auf Kosten der zahlreichen intakten Naturräume geschehen. So zählen die Wälder der Kleinen Karpaten, die Wälder und Wiesen von Záhorie sowie die Donau- und Marchauen zu den schützenswerten Naturschutzgebieten. Aufgrund dieser Umweltressourcen befinden sich die slowakischen CENTROPE-Partnerregionen auch bei Trinkwasserversorgung und Wasservorräten im europäischen Vergleich in einer sehr günstigen Position.

Naturschutz und nachhaltiger Entwicklung kommt gegenwärtig erhöhte Aufmerksamkeit zu. Dabei geht es insbesondere um die Herabsetzung der Emissionen in den Städten, die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energiequellen, eine nachhaltige Abfallwirtschaft und die Beseitigung von Altlasten. Zu den strategischen Zielen einer Entwicklung, die auf Umwelt und nachfolgende Generationen Rücksicht nimmt, gehören u.a. Umwelterziehung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit, hohe Niveaus im Landschafts- und Quellschutz, Hochwasserschutz entlang der Donau und March sowie der Aufbau des Umweltparks Pomoravie.