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Sogar zum Höchststand der internationalen Wirtschaftskrise zeichnete sich Österreich durch eine relativ günstige Arbeitslosenrate aus. Ein Vergleich von EU-Daten über den Zeitraum von 2000 bis 2010 weist Österreich eine Spitzenposition mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 4,7% zu.
Wien. Wiener Unternehmen schätzen insbesondere das qualitativ hochwertige Ausbildungssystem und die große Anzahl qualifizierter MitarbeiterInnen. Über 20% aller Beschäftigten in Wien sind im Technikbereich tätig. Traditionell liegt die Arbeitslosenrate in Wien über dem nationalen Durchschnitt, ist jedoch im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten signifikant niedriger. Zum Höhepunkt der internationalen Finanzkrise nahm etwa die Arbeitslosigkeit in Wien weniger stark zu als in anderen Bundesländern und vergleichbaren Städten der EU. Die Arbeitslosenquote in Wien verhält sich relativ stabil.
Niederösterreich. Niederösterreichs Arbeitslosenrate entspricht dem österreichischen Durchschnitt und ist im Vergleich zu anderen europäischen Regionen niedrig. Dabei verbessert sich die allgemeine Beschäftigungslage allmählich. Niederösterreich weist eine hohe Anzahl von PendlerInnen auf, die in anderen Bundesländern oder im Ausland arbeiten, stellt aber auch Arbeitsplätze für viele PendlerInnen aus anderen Bundesländern zur Verfügung. Seit Anfang der neunziger Jahre haben auch PendlerInnen im grenzüberschreitenden Verkehr Jobs in benachbarten Regionen Niederösterreichs gefunden.
Burgenland. Das Burgenland hat in den letzten zehn Jahren einen Entwicklungssprung zu einer modernen und international vernetzten Region geschafft. Es hat den Strukturwandel zu eigenständigen Wirtschaftseinheiten in Produktion und Dienstleistung erfolgreich vollzogen und innovative Zukunftstechnologien etabliert. Steigende Beschäftigungszahlen und rückläufige Arbeitslosigkeit sind das Ergebnis. Fördergelder werden strategisch eingesetzt und unterstützen Projekte und UnternehmerInnen, die den ländlichen Raum stärken und langfristige Arbeitsplätze schaffen. Außerdem werden durch neue Berufe im Tourismus, in sämtlichen Servicebereichen der Wirtschaft und im Management der sozialen Dienste zunehmend PendlerInnen im Land beschäftigt. Ein Beispiel dafür ist die spezielle Ausbildung zum/zur GästebetreuerIn, der/die den Gästen im Kur- und Gesundheitsbereich im Burgenland ein qualitätsvolles und lückenloses Service anbietet.
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