Die Arbeitsmärkte der CENTROPE Partnerregionen sind von einigen sehr deutlichen Unterschieden, aber auch überraschend vielen Übereinstimmungen geprägt. Ein differenzierter Blick zeigt vor allem, dass auch innerhalb der vier Partnerländer beträchtliche Unterschiede in der Beschäftigungssituation und bei verfügbaren Einkommen bestehen. Starke Ähnlichkeiten haben dabei die Arbeitsmärkte in vergleichbaren Teilregionen, wie etwa den urbanen Zentren, die eine günstige Qualifikationsstruktur, technologie- und kapitalintensive Produktion sowie einen hohen Beschäftigtenanteil im Dienstleistungssektor aufweisen. Auch die ländlich und touristisch geprägten Teilregionen sind sich strukturell sehr ähnlich.
Die Arbeitslosenraten fallen innerhalb von CENTROPE weitaus weniger unterschiedlich aus als die nationalen Arbeitslosenzahlen. Sehr hohe Beschäftigungsraten finden sich in der Stadt bzw. der Region Bratislava sowie im Komitat Győr-Moson-Sopron. Die mittel- und langfristigen demographischen Entwicklungsperspektiven – zunehmendes Durchschnittsalter und absehbarer Rückgang des Arbeitskräfteangebots – stellen sich trotz geringfügiger Unterschiede in allen Teilregionen ähnlich dar. Auch das hohe durchschnittliche Qualifikationsniveau der Beschäftigten ist ein gemeinsames Merkmal der gesamtem Europa Region Mitte; ein Großteil der Erwerbstätigen kann auf eine abgeschlossene höhere Ausbildung verweisen.
Eine Rolle spielen die relativ hohen Lohnunterschiede zwischen den ostösterreichischen und den benachbarten Regionen. Während sich die Unterschiede zu Kaufkraftparitäten bereits deutlich angeglichen haben, liegen die Lohnniveaus nach Wechselkursen zum Teil noch weit auseinander.
Arbeitsmarkt & Qualifizierung in der TSCHECHISCHEN PARTNERREGION. In Südmähren, einer der am schnellsten wachsenden Regionen der Tschechischen Republik, hat sich die Beschäftigungsstruktur weniger stark verändert als im Rest des Landes. Die meisten Beschäf-tigten finden sich in der herstellenden Industrie, gefolgt von Unternehmensdienstleistungen, Großhandel und Baugewerbe. mehr >>>
Arbeitsmarkt und Qualifikation in den SLOWAKISCHEN PARTNERREGIONEN. Als Zeichen ihrer ökonomischen Stärke weisen die Regionen Bratislava und Trnava eine sehr niedrige Arbeitslosenrate auf, in Kombination mit den höchsten Durchschnittslöhnen der Slowakei. Auf Grundlage eines hochentwickelten Bildungswesens bieten sich hier ideale Voraussetzungen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. mehr >>>
Arbeitsmarkt & Qualifizierung in den UNGARISCHEN PARTNERREGIONEN. Aufgrund der positiven Wirtschaftsentwicklung ist die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften hoch. Die Qualifikationsstruktur der Bevölkerung ist für internationale Investoren sehr interessant, da viele gut ausgebildete Fachkräfte in der Region ansässig sind und das Spektrum der Ausbil-dungsmöglichkeiten immer breiter wird. mehr >>>
Arbeitsmarkt & Qualifikation in den ÖSTERREICHISCHEN PARTNERREGIONEN. Wiener Unternehmen schätzen insbesondere das qualitativ hochwertige Ausbildungssystem und die große Anzahl qualifizierter MitarbeiterInnen. Niederösterreichs Arbeitslosenrate entspricht dem österreichischen Durchschnitt und ist im Vergleich zu anderen europäischen Regionen niedrig. Das Burgenland hat in den letzten zehn Jahr... mehr >>>
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