Editorial – CENTROPE sichtbar machen

Der durch den CENTROPE-Gipfel im letzten Mai in Győr ausgelöste politische Impuls beschleunigt die Dynamik des Projekts CENTROPE weiter. Damit wird es noch wichtiger, die Region immer stärker sichtbar zu machen, um so vermehrt Investoren anzulocken und Kooperationen auf den Weg zu bringen. Die politische Vereinbarung, bestehende Marketingaktivitäten auszubauen, führte zu konkreten Strategien und Aktionsplänen für das nächste Jahr.

Eine prominente Rolle spielen dabei Aktivitäten im Tourismussektor, wie etwa das Marketinginstrument für Kultur- und Tourismus (Culture and Tourism Marketing Tool), welches sowohl den Tourismusbehörden und -agenturen der Region als auch den TouristInnen selbst ein Kommunikationsinstrument an die Hand gibt. Darüber hinaus werden neue Tourismusprojekte und Kooperationsbündnisse gestartet, um das entsprechende Potenzial von CENTROPE weiter zu steigern. Ein solches Bündnis ist etwa die Kooperation zwischen dem Österreichischen Museum für Angewandte Kunst (MAK) in Wien und der Mährischen Galerie in Brno zum Thema „Modernismus“ als typisches Merkmal von Architektur und Design in der Region.

Um das Potenzial der Region freizusetzen und ihre Attraktivität zu erhöhen, bedarf es auch der Information über Erfahrungen mit ähnlich gelagerten Projekten und Unternehmungen. Gemäß dieser Logik hat CENTROPE einen Austausch mit verwandten grenzüberschreitenden Initiativen begonnen und gewann so Einblick in wirksame Konzepte für Identitätsbildung und Marketing – stets zum Nutzen der allgemeinen Strategie für CENTROPE.

Ihr CENTROPE-Redaktionsteam