Die Herausforderungen der Wissensgesellschaft sind für alle Partner in CENTROPE dieselben: Wissen und seine möglichst wirkungsvolle Nutzung werden zum zentralen Wettbewerbsfaktor. Eine der wichtigsten Aufgaben für die Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik liegt heute in der Sicherstellung einer Standortentwicklung, die zunehmend forschungsbasiert und innovationsorientiert ist. Der entstehende gemeinsame Forschungs- und Bildungsraum der EU tut hier ein übriges, führt er doch zu einem verstärkten Wettbewerb um Forschungsgelder, SpitzenwissenschafterInnen und StudentInnen.
Was liegt also näher, als den Übergang zur Wissensökonomie gemeinsam zu gestalten, wenn gerade die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu einem Katalysator für den Zufluss von WissenschafterInnen, StudentInnen, F&E-orientierten Unternehmen und Kapital aus aller Welt werden kann? Forschungs- und Bildungskooperationen, strategische Allianzen zwischen den Universitäten, verbesserte Möglichkeiten für den Wissenstransfer zwischen Forschung und Unternehmen sowie die Förderung unternehmerischer Innovation tragen direkt zur Entfaltung von Technologie- und Forschungsclustern und damit zu den wirtschaftlichen Erfolgschancen der Europa Region Mitte bei.
Zahlreiche transnationale Veranstaltungen und Meetings innerhalb des Netzwerks sprechen Schlüsselakteure an, die in den wichtigsten Wissensbereichen von CENTROPE tätig sind. Dabei steht das Ziel im Vordergrund, mögliche Kooperationen bzw. ihre Hindernisse zu identifizieren und weitere Schritte abzustimmen, die zur Bündelung regionaler Aktivitäten einzuleiten sind. Dazu gehören sowohl die Vernetzung akademischer Aktivitäten als auch die Unterstützung bei der Anwendung des bestehenden Technologie-Know-hows in der Industrie. Euregios wie Öresund oder das Triangle-Projekt Eindhoven-Leuven-Aachen können dafür Best-Practice-Beispiele liefern.
Das Projekt CENTROPE Capacity identifiziert fünf Schwerpunkte:
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