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Mit dem bevorstehenden Gipfeltreffen in Győr nimmt das politische Projekt CENTROPE einen weiteren, wichtigen Schritt. Derweil nehmen aufgrund der Aktivitäten von CENTROPE Capacity die Konturen der grenzüberschreitenden Kooperationsagenda für die kommenden Jahre zunehmend Gestalt an.
Am 5. Mai 2011 kommen in Győr, Ungarn, die politischen Spitzen der Regionen und Städte, die die Europa Region Mitte bilden, zu ihrem ersten Gipfeltreffen seit 2007 zusammen. Sie leiten damit einen Prozess der regelmäßigen Koordinierung ein, der solche Sitzungen in einem halbjährlichen Rhythmus vorsieht. Angesichts der Vollendung der Freizügigkeit für ArbeitnehmerInnen in CENTROPE steht der Gipfel im Zeichen der notwendigen Schritte, um für die BürgerInnen das Beste aus dieser neu entstehenden „Region ohne Grenzen“ zu machen. Begleitend zum Treffen des politischen Boards findet eine öffentliche Konferenz unter Beteiligung der politischen EntscheidungsträgerInnen statt. Im Rahmen von hochkarätig besetzten Podiumsdiskussionen sollen dabei die Perspektiven für eine nochmals vertiefte Integration in CENTROPE im Kontext der aktuellen wirtschaftlichen Lage erörtert werden. Die Stakeholder der Europa Region Mitte sowie die gesamte interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen teilzunehmen und können sich schon heute anmelden.
Diese Ausgabe unseres Newsletters beleuchtet einige aktuelle Entwicklungen und Schwerpunkte des Projekts CENTROPE Capacity, die allesamt für die Gestaltung der künftigen Kooperationsagenda entscheidend sind. Ein zentrales Pilotvorhaben, das soeben anläuft ist das sog. „Infrastructure Needs Assessment“, welches das Fundament für einen besser und v.a. multilateral koordinierten Ausbau der Infrastruktur, wie Straßen- und Eisenbahnverbindungen, in der gesamten Region legen soll. Beim „CENTROPE Regional Development Report“, einem Monitoringsystem, das regelmäßige Übersichten über wesentliche Wirtschaftstrends in CENTROPE bzw. den Partnerregionen ermöglicht, liegen bereits erste Ergebnisse vor, die anlässlich des Gipfeltreffens in Győr präsentiert werden. Die Entwicklung von CENTROPE zur grenzüberschreitenden Wissensregion hingegen könnte durch eine intensivere Zusammenarbeit im Bereich der Life Sciences, wo in der gesamten Region ein enormes Potential vorhanden ist, erheblich Auftrieb erhalten – so die Schlussfolgerung eines einschlägigen Workshops, der im Februar in Wien stattfand. Dass dies keine leeren Worte sind und äußerst wettbewerbsfähige Biotechnologien aus der Region von innovativen Firmen bereits angewandt werden, wird durch ein Cleantech-Unternehmen veranschaulicht, das Biomasse erfolgreich in Energie umwandelt und so in und durch CENTROPE wächst.
Ähnliches gilt auch für die Bildungskooperation von Schulen und Schulbehörden in der Region, die in mehr als einem Jahrzehnt herangereift ist und aus der zuletzt ein Grundkompetenzmodell für Lehrpläne hervorgegangen ist, mit denen die Mehrsprachigkeit und andere Qualifikationen für die Zukunft der jungen CentropäerInnen gefördert werden sollen. Zu guter Letzt kommen wir von langfristigen Perspektiven zu kurzen Pässen: In den ersten Maiwochen wird CENTROPE zum Mittelpunkt der Eishockeywelt, zumal wesentliche Teile der Weltmeisterschaft in Bratislava ausgetragen werden – und Mannschaften aus den CENTROPE-Ländern zu den heißesten Gewinnanwärtern zählen.
Ihr CENTROPE-Redaktionsteam
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