Auf dem Gebiet der digitalen Technologien bestehen in allen vier CENTROPE-Staaten noch viele Entwicklungsmöglichkeiten. Die B2B Software Days im März 2011 in Wien bieten Unternehmen eine Plattform zum Knüpfen von Kontakten und zum Aufbau grenzüberschreitender Netzwerke, um das volle Potenzial von CENTROPE zu erschließen.
Vernetzung und der Austausch von Informationen und Fachwissen sind die Kernthemen der B2B Software Days, die am 30. und 31. März 2011 in Wien stattfinden werden. Etwa 200 Unternehmen und Akteure – vor allem aus der Region CENTROPE – werden erwartet. Die Veranstaltung ist für alle Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen gedacht, die neue Projektideen, Technologien und Geschäftschancen für B2B-Lösungen im Softwarebereich austauschen wollen.
Hauptvorträge werden von Vincent Ducrey, Medienberater der französischen Regierung, sowie Josef Pichlmayr, Geschäftsführer der Ikarus Security Software GmbH, gehalten. Michel Rosier (Gartner Europe) berichtet über „Globale IT-Trends für 2011” und Roman Tolic, Kopräsident von “12 Entrepreneurs – The Movement”, lädt ein zu einer Entdeckung von „Europa im Silicon Valley”. Persönliche Vermittlungstreffen sind das zentrale Element der B2B Software Days. Am zweiten Veranstaltungstag stehen Besuche bei Wiener Kompetenzzentren und Unternehmen auf dem Programm. Die Teilnahme ist kostenlos, aber nicht umsonst: Die Region CENTROPE bietet IKT-Unternehmen einen viel größeren Markt als angestammte lokale Märkte.
Während die einzelnen Regionen von CENTROPE kaum über die kritische Masse verfügen, um auf dem globalen Markt wettbewerbsfähig zu sein, sind die Zahlen in ihrer Gesamtheit durchaus beeindruckend: etwa 5.000 IKT-Unternehmen mit mehr als 10 MitarbeiterInnen und insgesamt ca. 350.000 beschäftigten Fachleuten sind in CENTROPE angesiedelt; ca. 60 Universitäten und Forschungsorganisationen betreiben mit 36.000 ForscherInnen Einrichtungen und Abteilungen im IKT-Bereich.
Dass die Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen einerseits und Unternehmen andererseits immer wichtiger für Produktion bzw. kommerzielle Verwertung von Wissen wird, gilt insbesondere für den IKT-Sektor, dessen kurze Produktzyklen intensive Innovationstätigkeit erforderlich machen. Darüber hinaus könnten sich für F&E-Einrichtungen durch die Unterstützung von IKT-Unternehmen mit ihrem Know-how neue Finanzierungsmöglichkeiten auftun. Für sie könnte sich das Motto der B2B Software Days – “Ein erster Schritt zur Kooperation” – als Riesensprung in die Zukunft erweisen.
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